Energetisches Stadtquartierskonzept Springe

Neuigkeiten

Aktuelle Ausgabe unseres Newsletters

Die Corona-Krise bringt für Alle Einschränkungen im alltäglichen Leben, für einige Menschen und Unternehmen auch sehr existentielle Probleme. Die Bundesregierung steuert gegen und hat zum Beispiel, für die Gebäude den Umfang der Förderprogramme aufgestockt. Damit kann sich jetzt jede*r sicher sein, dass die Zuschüsse von bis zu 40% für eine Gebäudesanierung und 20% für eine Heizungsumstellung auf Fernwärme bis zum Ende des Haushaltsjahres ausreichen werden.

Am 18. Juni 2020 hat der Bundestag das lange erwartete Gebäude-Energie-Gesetz verabschiedet. Leider bleiben die Baustandards damit weiterhin auf dem Niveau von 2016 und tragen nicht den aktuellen Klimaschutzanforderungen Rechnung. Ein Gebäude, gebaut nach den Minimalanforderungen des GEG genügt damit weder der Vorgabe der EU, ab 2020 nur noch Nahezu-Null-Energie Häuser zuzulassen, noch dem Ziel der Bundesregierung, im Jahr 2050 einen klimaneutralen Gebäudebestand vorweisen zu können. Wer heute minimal baut, zahlt hohe CO2-Abgaben und saniert schneller. Kostengünstiger als nach gesetzlichem Mindeststandard lässt sich schon heute mit KfW-Unterstützung ein Effizienzhaus-40 oder -55 und bauen – und das gilt auch für die Sanierung.

Ihnen einen schönen Juni. Bleiben Sie gesund, am besten beim Training auf dem Rad.


Dach-Solar Förderung der Region

Seit Anfang des Jahres fördert die Region gut gedämmte Dächer mit Photovoltaik- oder
solarthermischen Anlagen mit zusätzlichen 50,-€ pro Quadratmeter Dachfläche. Das Programm ist
optimal für alle, die vor der Installation der Solaranlage ihr Dach fit machen wollen – oder für
diejenigen, die sich ihre anstehende Dachsanierung mit einer Solaranlage (kostendeckend) krönen
möchten.

Wer wissen möchte, wer sein eigenes Haus zukunftsfähig machen kann, dem hilft das Beratungsangebot, das wir im Rahmen des Projektes anbieten. Informationen dazu finden Sie hier oder melden Sie sich bei Boris Schwitalski unter 05041-6459-6417


Neues vom Sanierungsmanagement

    • Telefonisch ist die Energieberatung die ganze Woche erreichbar (05041 6459 6417).
    • Wir haben die Vortragsreihe im Mai erfolgreich wieder aufgenommen. Bereits beim zweiten Vortrag waren die pandemiebedingt begrenzten Teilnehmendenplätze vollständig ausgebucht. Der Vortrag Fördermittel war überbucht, so dass Interessierte z.T. eine Einzelberatung erhielten.
      Der nächste Vortrag „Strohballenbau“ findet am Dienstag, den 30.6. im Alten Rathaus, Zum Niederntor 26 statt.

Quartierskonzepte

Die drei Quartierskonzepte von Springe-in-die-Zukunft befinden in der finalen Abstimmung. Was schon verraten werden kann:

Die Analyse der Dächer in den drei Springer Konzeptquartieren hat ergeben, dass dort Platz ist, um mit Photovoltaik doppelt so viel Strom zu erzeugen, wie im Quartier selbst verbraucht wird. Damit wären dann auch erneuerbare Kapazitäten für das Laden von Elektrofahrzeugen vorhanden.

 

 


Neues von der Fernwärme in Springe – Die Wärme fließt!

    •  Seit dem 4. Mai fließt das Wasser in den Rohren und die Pumpen haben ihren störungsfreien Betrieb bewiesen.
    • Die Technik bewährt sich. Mit den üblichen am Anfang erforderlichen Feinjustierungen läuft die Wärmeversorgung des ersten angeschlossenen Objektes jetzt fehlerfrei.
    • Die Leitungen in der Harmsmühlenstraße sind bis zur Haller in Betrieb, die anliegenden Häuser werden in Kürze angeschlossen
    • Derzeit werden die Fernwärmeleitungen im Norden (Leipziger Straße, Dresdener Straße, Adolf-Reichwein-Straße) gefüllt und anschließend in Betrieb genommen. Die anliegenden Häuser können dann den „Umschluss“ der Heizung vornehmen
    • Aktuelle Informationen zu Baustellen und Straßensperrungen sind im Baustellenfinder der Stadtwerke nachlesbar

 

Wissenswertes

Wissen Sie, wie viel Strom Sie verbrauchen? Wie viel Strom verbraucht ein Kühlschrank? Wie viel verbraucht ein Pedelec? Und wie groß ist der Unterschied zum Auto?

Diese Rechnung schafft Klarheit: Bei dem aktuellen Deutschland-Strommix von 565 g/kWh CO2 ergibt sich eine Belastung pro Kilometer von 4,52 Gramm CO2 nur durch den Fahrbetrieb und 0,86 Gramm CO2 für die Akku-Herstellung. Also insgesamt 5,4 Gramm CO2 bei einer täglichen Fahrstrecke von 15 Kilometern. Für Pedelec-Nutzende mit Ökostrom-Bezug oder PV-Anlage entfällt in der Regel die CO2-Emission, also fährt man dann emissionsfrei! Die 5,4 g CO2 fallen also nicht wirklich ins Gewicht, wenn Sie Pkw-Kilometer ersetzen.

Das ergibt sich auch aus dem jährlichen Verbrauch eine Pedelec. Bei 15 km/Tag sind das 44 kWh pro Jahr! Dieser Verbrauch entspricht übrigens dem Energiegehalt von ca. 4,4 liter Diesel, also vielleicht gerade mal 100 Kilometer Fahrstrecke gegenüber 5.475 Kilometer pro Jahr mit dem Pedelec!

Dieses Beispiel zeigt wunderbar das Emissionsminderungspotenzial von Fahrrädern! Und damit wünschen wir immer guten Tritt und viel Spaß beim radeln!