Energetisches Stadtquartierskonzept Springe

Rat und Tat: Wie wird das Eigenheim fit für die Zukunft?

Wer sein Haus energetisch modernisieren will, braucht einen gut durchdachten Plan. Wo fängt man an, wo macht man weiter, welche Maßnahmen ergeben überhaupt Sinn und wie findet man den Weg durch den Fördermitteldschungel? Diese und weitere Fragen können bei einer kostenlosen und neutralen Energieberatung der gemeinnützigen Klimaschutzagentur Region Hannover beantwortet werden.

Familie Lampe war eine der ersten in Springe die das Beratungsangebot der Agentur im Rahmen des Projekts „SPRINGE in die Zukunft“ in Anspruch genommen hat. Uwe Lampe,  stellvertretender Ortsbürgermeister, fühlt sich in seinem Haus aus dem Baujahr von 2000 momentan noch sehr wohl. Auch energetisch gibt es laut Energieberater nichts zu beanstanden. Der aktuelle Verbrauch liegt bei ca. 109 kWh/m2a. Je niedriger der Verbrauchswert ist, umso effizienter ist die Immobilie. „Energetische Schwachstellen gibt es aktuell nur wenige“, so auch Energieberater Sebastian Schmidt nach dem fachkundigen Rundgang durch Wohnbereich und Heizungskeller.

Mittelfristig könnte die rund 20 Jahre alte Heizung ausgetauscht werden. Damit ließen sich rund 15 Prozent der Energiekosten einsparen. Ideal wäre es, die neue Heizung mit einer Solarwärmeanlage zu kombinieren.

„In Zukunft werde ich mögliche Einsparpotenziale bei Modernisierungsmaßnahmen mitdenken und nutzen. Jetzt weiß ich, worauf man achten kann“, so Lampe. Auch die Stadt Springe war bei dem Termin mit dabei und hat den Ablauf der Musterberatung kennengelernt. “Die Beratungen sind ein wichtiges Instrument um im Klimaschutz weiter zu kommen – gleichzeitig zeigen Sie auch jedem Bürger, was vor Ort und am eigenen Haus möglich ist”, so Klimaschutzmanagerin Katrin Härtel.

Pressebericht zu der Musterberatung finden Sie hier 

Das Beratungsangebot steht jedem Springer Bürger zur Verfügung. Anmeldung für eine unverbindliche Beratung beim Sanierungsmanagement Springe an unter 05041 64596417.